Rezension | Blutroter Frost – Meredith Winter | **

 

 

Titel: Blutroter Frost
Reihe:
Autor: Meredith Winter
Sprache: Deutsch
Verlag: Sommerburg Verlag
Erscheinungsdatum: 01. September 2017
Seitenzahl: 339
Format: Taschenbuch
Preis: € 9,99
ISBN: 3981872207
Genre: Ladythriller

 

*Klappentext:

Julie, 35, Anästhesistin, will sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Doch sie wird unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia, welche beabsichtigt, ihren OP, als Sektionssaal zu nutzen. Zu verdanken hat sie dies ihrem Exfreund Benjamin, der sich als Makler ausgibt und durch sein erneutes Liebeswerben vorhat, sich Zugang zu ihrer Praxis zu verschaffen. In die Quere kommt ihm dabei Spencer, der neue Freund von Julie.
Und er ist beizeiten nicht der Einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet …

 

*Persönliche Meinung:

„Blutroter Frost“ ist mein erstes Buch der Autorin, das ich von ihr persönlich, als Rezensionexemplar erhalten habe.

Die Schrift auf dem Cover trifft leider überhaupt nicht meinen Geschmack, aber das ist ohnehin Ansichtssache. Nur leider fand ich die Schriftgröße im Inneren des Buches viel zu klein und somit anstrengend zu lesen. Das Buch wäre locker noch 1/3 dicker, wenn man etwas größer gedruckt hätte.

Ladythriller war bisher ein Begriff unter dem ich mir überhaupt nichts vorstellen konnte, und ich muss sagen, dass ich auch nicht sehr davon überzeugt bin, dieses Buch überhaupt in die Kategorie Thriller einzuordnen. Es kamen zwar einige Dinge darin vor, die in das Thriller Genre passen, aber meiner Meinung nach einfach zu wenige, denn im Vordergrund stand eindeutig eine Liebesgeschichte.

Es viel mir unheimlich schwer überhaupt in die Geschichte hineinzufinden, da sie mich nicht von Anfang an mitreißen konnte. Nach und nach wurde es zwar dann besser, circa ab der Hälfte, aber so richtig begeistert hat es mich nicht. Die Erzählperspektive des Protagonisten wechselt innerhalb der Szene und hat bei mir ziemlich oft für Verwirrung gesorgt, aus wessen Sicht, denn gerade erzählt wird.

Die Liebesgeschichte selbst ist sehr detailliert beschrieben und kann auch als kitschig abgetan werden, was ich im Grunde aber als Aufwertung angesehen habe, weil ich die beiden Hauptprotagonisten mochte. Zwar finde ich, dass die beiden etwas oft überreagieren und, dass die Autorin ihnen auch einige unnötige Steine in den Weg geworfen hat, um die Beziehung der beiden eine reine Achterbahnfahrt werden zu lassen, doch im Grunde ist das wohl Ansichtssache.

Die eingestreuten Thrillerszenen, die von Nebenprotagonisten erzählt wurden, waren größtenteils nur im Hintergrund eingestreut und fand ich meist an den Stellen an denen sie auftauchten ziemlich unpassend. Im Grunde hätte für mich die Geschichte auch als reine Liebesgeschichte funktioniert.

 

*Fazit:

Empfehlen kann ich es denen, die eine detaillierte und süße Liebesgeschichte lesen wollen, aber Thrillerliebhabern rate ich dezent davon ab. Von mir gibt es 2 ** Sterne für das Buch, denn vor allem der Beziehungspart hat es für mich etwas angehoben.

 

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